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SPD wertet Übertritt Böckenhauers als Vertrauensbruch

Veröffentlicht am 04.05.2018, 15:19 Uhr     Druckversion

„Die seltenen Austritte aus der SPD werden vom Kreisverband grundsätzlich nicht kommentiert. Das sind sehr persönliche Entscheidungen, die wir respektieren und uns bemühen in Gesprächen zu klären. In diesem Fall müssen wir dazu Stellung nehmen.“, so die Kreisvorsitzende der SPD Kirsten Eickhoff-Weber. 

Der Austritt von Jürgen Böckenhauer ist jedoch ein wohl inszenierter Theaterdonner im Kommunalwahlkampf. Daher möchten wir darüber informieren, dass der SPD Kreisverband nicht auf direktem Wege von der entsprechenden Presseerklärung des CDU Kreisvorsitzenden erfahren hat. Es hat keinerlei Kontakt von Jürgen Böckenhauer mit seinem Ortsverein Tungendorf oder dem Kreisverband gegeben. 

Die SPD hat Jürgen Böckenhauer vertraut und ihm in diesem Vertrauen Verantwortung übertragen. Als bürgerschaftliches Mitglied im Ausschuss für Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz, als Mitglied im Aufsichtsrat der Holstenhallen und auch als Stadtteilvorsteher in Tungendorf. 

Wir müssen feststellen, dass er das Vertrauen des Ortsvereins, der Fraktion und des Kreisverbands nun für Wahlkampfzwecke der CDU bricht. Das lässt uns nicht kalt, kennen wir doch seine zutiefst sozialdemokratische Familiengeschichte und auch ihn, als langjährigen Sozialdemokraten der mit Haltung und Überzeugung für unsere gemeinsamen Werte eintrat. 

Jürgen Böckenhauer hat sich seit geraumer Zeit nicht an Veranstaltungen des Ortsvereins, des Kreisverbands oder der Fraktion beteiligt; da ging es um die Bundes- und Landespolitik, ebenso um kommunalpolitische Themen, wie z.B. das Kommunalwahlprogramm für Neumünster und Tungendorf.  Die aus seinen Ämtern erwachsenen Pflichten, sich an der gestaltenden politischen Arbeit der SPD zu beteiligen, hat er leider nicht mehr wahrgenommen.

Dass er nun eine neue politische Heimat gefunden hat ist die eine Seite, dass er aber gemeinsam mit dem CDU Kreisvorsitzenden seinen Übertritt so gestaltet, dass die SPD Schaden nehmen soll, ist die andere Seite. Sie wirft auch ein sehr bedenkliches Licht auf den Umgang der demokratischen Parteien miteinander. 

Wir vertrauen darauf, dass die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sehr wohl unterscheiden können, dass es hier nicht um die notwendige politische Auseinandersetzung um den besten Weg für unsere Stadt geht, sondern versucht wird aus inszenierten Parteiübertritten, politisches Kapital zu schlagen.  

Homepage: SPD-Neumünster