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Die Ehe f├╝r alle kommt ... und das ist auch gut so!

Veröffentlicht am 03.07.2017, 10:00 Uhr     Druckversion

Auf Druck der SPD Bundestagsfraktion konnten die Abgeordneten des Deutschen Bundestages am vergangen Freitag, frei vom Fraktionszwang, über die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften abstimmen. Das Ergebnis fiel erwartbar eindeutig aus.

Die SPD in Neumünster begrüßt das Ergebnis der Abstimmung im Deutschen Bundestag, die Ehe endlich auch für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen.

Die SPD Bundestagsfraktion reagierte in der vergangenen Woche auf die überraschende Aussage der Bundeskanzlerin, den Fraktionszwang in dieser Sache aufheben zu wollen. Trotz vergeblicher Versuche, die Abstimmung am letzten Sitzungstag der laufenden Legislaturperiode zu verhindern, wurde die Tagesordnung auf Antrag der SPD und der Oppositionsfraktionen um den Tagesordnungspunkt „Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare“ erweitert.

Eine große Mehrheit der Abgeordneten folgte am vergangenen Freitag einzig ihrem Gewissen und verhalf dem seit langem vorliegenden Bundesratsantrag zu dem Ergebnis, auf das so viele Frauen und Männer seit vielen Jahren gewartet haben.

Ein jahrelanger Kampf für die Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften mit der Ehe, immer wieder blockiert durch die CDU/CSU, benötigte am Ende nur wenige Tage um in einer historischen Stunde im Deutschen Bundestag zu einem guten Ergebnis zu kommen.

Erwartungsgemäß stimmten nicht nur die Mehrheit aller Abgeordneten, sondern auch viele Mitglieder der Unionsfraktion für den Gesetzentwurf.

„Es geht nicht darum Ungleiches Gleich zu machen. Es geht einzig darum, gleiche Rechte für alle zu ermöglichen“, sagte Gerrit Köhler, der sich als ehemaliger Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der SPD über viele Jahre für die Öffnung der Ehe eingesetzt hat. „Ich freue mich, dass mein Mann und ich nun endlich miteinander verheiratet sind und die Lebenspartnerschaft sehr bald in eine Ehe umwandeln lassen können“, so Köhler weiter. Im Jahre 2012 schlossen Gerrit und Maik Köhler eine eingetragene Lebenspartnerschaft.

Für die SPD ist klar, dass die zurecht durch unsere Verfassung geschützte Institution Ehe kein Privileg für eine Verbindung zwischen Mann und Frau ist. Entscheidend ist, dass zwei sich liebende Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, dauerhaft Verantwortung füreinander übernehmen wollen. Gleichgeschlechtlichen Paaren etwa das Recht auf Adoption zu verwehren, ist für die übergroße Mehrheit der Bevölkerung schon lange nicht mehr nachvollziehbar.

Der Deutsche Bundestag hat mit dem Beschluss zur „Ehe für alle“ auf gesellschaftliche Veränderungen reagiert und einen großen Beitrag für ein tolerantes und vielfältiges Miteinander gesetzt. „Es freut mich besonders, dass auch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) das Abstimmungsergebnis in offiziellen Stellungnahmen ausdrücklich begrüßt“, so Köhler abschließend.

Homepage: SPD NMS Tungendorf